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Weinimport aus der EU

Der Weinimport aus der EU scheint kompliziert zu sein, wenn jedoch das Basis-Verständnis für den Import vorhanden ist, dann kann dieser ohne große Probleme vonstattengehen. Insbesondere in Europa gibt es zahlreiche Ländern, die für einzigartige Weine bekannt sind. Allein aus diesem Grund ist es Ratsam, sich mit dem Import von Wein aus Europa auseinanderzusetzen. Mit Transporteca verkürzen wir den Einkaufsprozess, indem wir den Einkauf  direkt vom Winzer vereinfachen.

Weinimport innerhalb der EU: Die ersten Schritte

Deutschland ist nicht sonderlich bekannte für seine guten Weine, aus diesem Grund ist Deutschland ein großer Importeur von Weinen, insbesondere aus Ländern, wie Italien, Frankreich und Spanien.

Der erste Schritt, um professionell Wein zu importieren ist die Gewerbeanmeldung im Gewerbeamt. Am besten begeben Sie sich dazu ins örtliche Gewerbeamt.  Der nächste Schritt, um den Import von Wein aus Europa zu gewährleisten, ist die Anmeldung und der Erhalt der Umsatzsteuer- Identifikationsnummer (Ust-IdNr.), welche Sie vom zuständigen Finanzamt erhalten. Das für Sie passende Finanzamt können Sie hier ermitteln.

Der nächste Schritt ist daraufhin die ordnungsgemäße Zollanmeldung, welche im jeweiligen Zollamt als auch online abgeschlossen werden kann.

Eine weitere zu beantragen Nummer, um einen reibungslosen Import zu gewährleisten, ist die EORI-Nummer (Economic Operators`Registartion and Identification number).

Bei Verständnisfragen ist die erste Anlaufstelle, zweifelsohne das Hauptzollamt. Wenn Sie den Wein von erfahrenden Winzern beziehen, kann auch der Winzer Ihnen hier sicherlich weiterhelfen.

Den passenden Winzer finden

Der nächste Schritt, um Wein zu importieren ist die Kontaktaufnahme mit potentiellen Winzern. Wenn noch keine Kontakte vorhanden sein sollten, dann ist es sicherlich Sinnvoll einige Tage in Südeuropa zu verbringen, um sich ein persönliches Bild der jeweiligen Winzer zu machen.

Insbesondere Winzer, die noch nicht nach Deutschland liefern, werden sich über die Kontaktaufnahme freuen, da Deutschland der viertgrößten Weinmarkt der Welt ist, hinter den USA, Frankreich sowie Italien.

Weinimport

Mehrwertsteuer-Grundlagen für den Import

Beim Einkauf von Ware (innerhalb der EU) für gewerbliche Zwecke, müssen Sie die anfallende Mehrwertsteuer, die in Deutschland anfällt, so ausweisen, als hätten Sie die Ware verkauft. Dabei handelt es sich, um sie sogenannte Einfuhrumsatzsteuer (EUSt). Die Einfuhrumsatzsteuer ergibt sich auf Basis des Zollwertes der einzuführenden Ware. Auf diesen Zollwert werden daraufhin  bereits gezahlte Zölle sowie Verbrauchsteuern und Beförderungskosten hinzugerechnet.  Der daraufhin ermittelte Endwert ist die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer.

Für Sie als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer stellt die Einfuhrumsatzsteuer jedoch keine steuerliche Belastung dar, die die Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt gelten gemacht werden kann. Weitere detaillierte Informationen findest du hier.

Verbrauchssteuern beim Weinimport innerhalb der EU

In der Regel zahlen Sie keine Verbrauchssteuern, wenn Sie Produkt innerhalb der EU verkaufen und kaufen. Dies gilt jedoch nicht für den Import von Alkohol und Tabakwaren. Aus diesem Grund fallen Verbrauchssteuern beim Weinimport  innerhalb der EU an.

Die Verbrauchssteuer ermittelt sich durch die Art des Weines. Hier wird insbesondere der Alkoholbedarf als Richtgröße genommen.

Verbrauchssteuern auf Schaumwein (Stand: November 2017)

Schaumwein unterhalb 6% Alkoholgehalt: 51€ pro Hektoliter / Höhe der Steuer für eine 0,75-Liter-Flasche: 0,38€
Schaumwein oberhalb 6% Alkoholgehalt: 136€ pro Hektoliter / Höhe der Steuer für eine 0,75-Liter-Flasche: 1,02€
Zwischenerzeugnisse unterhalb 15% Alkoholgehalt: 102€ pro Hektoliter / Höhe der Steuer für eine 0,75-Liter-Flasche: 0,76€
Zwischenerzeugnisse oberhalb 15% Alkoholgehalt: 153€ pro Hektoliter / Höhe der Steuer für eine 0,75-Liter-Flasche: 1,15€

Diese Angaben gelten ausschließlich für Schaumwein- und Zwischenerzeugnisse. Die Höhe der Branntweinsteuer unterscheidet sich. Mehr Informationen über die Höhe der Branntweinsteuer erhalten Sie hier.

Weinimport EU

Weitere nützliche Links zu Verbauchsteuern und dem Import

Steuergegenstände und Besonderheiten Wein

Abgaben, Zölle und Steuern beim Import

Mehrwertsteuern im internationalen Grenzverkehr

Reisefreimengen beim Import

Freimengen Alkohol und Tabak 

Preisbeispiel für den Weinimport aus der EU

Nachdem Sie einen Winzer gefunden haben, der mit Ihnen zusammenarbeiten möchte, muss nun ein passendes Speditionsunternehmen gefunden werden. Im Folgenden haben wir einige Preisbeispiele zusammengefasst, die für den Import innerhalb Europa gelten. Sie können dieselben Preise auf unsere Webseite vorfinden und den passen Transport auch direkt über uns buchen.

Alicante – Köln
Eine halbe Palette / 200 kg / 200 Flachen
EUR 130

Grosseto – Hamburg
Eine Europalette / 650 kg / 600 Flaschen
EUR 200

Alsace – Berlin
Zwei Europaletten / 1200 kg / 1200 Flaschen
EUR 366

Das dargestellte Beispiel zeigt ganz klar auf, dass es lohnt eine ganze Europalette zu transportieren, anstatt einer halben Europalette. Dies liegt daran begründet, dass die Abholung, der Versand als auch das Handling der Ware unabhängig der Größe der Ware anfällt. Aus diesem Grund gilt eigentlich immer, dass die erste Palette stets die teuerste ist. Weitere Europaletten kosten daraufhin nur noch die Hälfte der ersten Palette.

Außerdem ermittelt sich der Preis auf Basis des Volumens der Ware, es sei den die Ware überschreitet das maximal Gewicht von 750 KG. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Preis für eine Europalette, welche 100 KG wiegt, derselbe ist wie für eine 600 KG Europalette.

Weinimport

Weinimport für persönlichen Gebrauch

Der Weinimport innerhalb der EU für den persönlichen Gebrauch steigt stetig an. Dies liegt insbesondere daran, dass es oftmals kostengünstiger ist und dass die Auswahl deutlich größer im örtlichen Supermarkt ist.

Dabei sind zwei Kategorien zu unterscheiden, die für die Ermittlung  der Verbrauchssteuer von Bedeutung sind.

  1. Personen, die den Import selbst organisieren.
  2. Personen, die einen Drittanbieter für den Versand nutzten.

Personen, die den Import selbst organisieren, müssen weder Mehrwertsteuer noch Verbrauchssteuer zahlen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Sie importieren den Wein nach Deutschland selber, bspw. mit Ihrem Auto.
Der importierte Wein ist ausschließlich für private Zwecke oder als Geschenk gekauft wurden.
Sie haben bereits Steuer im Herkunftsland gezahlt.

Wenn Sie in die zweite Kategorie fallen (Personen, die einen Drittanbieter für den Versand nutzten), dann müssen Sie die Verbrauchsteuer bezahlen. Diese ermittelt sich wie bereits erwähnt am Alkoholgehalt als auch an der Menge. Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung, den Import als auch die Zahlung der Verbrauchsteuer anzumelden.

Mengenlimit für den persönlichen Gebrauch

Beim Import von alkoholhaltigen Getränken gibt es Mengenlimitierungen, welche Sie unbedingt bedachten sollten. Auf Basis dieser Mengenlimitierungen wird entschieden, ob es sich für den Privatgebrauch oder kommerziellen Gebrauch genutzte Ware handelt.

Für beide Kategorien ist die Obergrenze 90 Liter, vorbei ausschließlich 60 Liter Schaumwein sein dürfen. Weitere Informationen finden Sie diesbezüglich hier.

Zollkontrollen

In einigen Ausnahmefällen ist es möglich, dass Sie mehr als 90 Liter importierten dürfen. Dafür benötigt es jedoch eine gute und ausführliche Erklärung, um eine Sondergenehmigung zu erhalten.  Wenn die Zollbehörden davon ausgehen, dass Sie mehr den Wein für kommerzielle Zwecke importieren, kann es dazu kommen, dass Sie sich den Weinimport aus der EU erklären müssen. Insbesondere Fragen folgende Fragen müssen beantwortet werden. Zwecke des Weinimports, Zahlungsart und die herkömmliche Verzehrmenge.

Wenn Sie die Zollbehörde nicht davon überzeugen können, dass der importierte Wein für private Zwecke genutzt wird, dann müssen Sie die gesamte Weinmenge verzollen. Dies gilt auch, wenn Sie den Weinimport selber organisieren.

Wein importieren

Teilen Sie die Transportkosten mit anderen

Wenn Sie Wein für private Zwecke importieren ist es eine gute Idee, die anfallenden Kosten für eine Palette mit anderen Weinimporteuren zu teilen. So können Sie, obwohl Sie weniger als 90 Liter importieren ebenfalls einen günstigen und schnellen Versand gewährleisten.

Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, ist es jedoch wichtig, dass jede Privatperson eine individuelle Rechnung erhält. Somit kann der Zoll davon überzeugt werden, dass die maximale Importmenge von 90 Litern pro Person nicht überschritten wird. Ebenfalls sollte jedes Packet als individuelles Packet gekennzeichnet werden, um Verzögerung durch den Zoll zu vermeiden.

Die beste Transportmöglichkeit für Ihren Weinimport

Unabhängig davon von wo Sie Wein importieren möchten, die Art des Transporters sollte stets beachtet werden. Im ersten Schritt scheint es logisch zu sein, den Wein per Packet zu versenden. Dies ist jedoch nicht zu empfehlen. Da Pakete in der Regel durch einen Kurier versendet werden. Kurier-Anbieter verschicken insbesondere kleine Pakete, diese geschieht in der Regel ziemlich günstig und schnell. Jedoch hat diese Versandart auch seine Nachteile. Insbesondere den Nachteil,  dass der Kurier das Paket ziemlich grob behandelt, unabhängig vom Inhalt des Paketes.

Zerbrechliche Güte benötigen aus diesem Grund einen sicheren Versand. Dies führt in der Regel zu geringeren Schäden durch den Versand. Aus diesem Grund raten wir, dass Sie beim Weinimport nicht auf herkömmliche Kuriere setzten, sondern ein dafür spezialisiertes Logistikunternehmen auswählen.  Dies ist zweifelsohne die sicherste und angenehmste Methode für Ihren Weinimport aus der EU, unabhängig davon, ob Sie eine halbe Europalette und mehre ganze Europaletten importieren möchten.

Eine halbe Europalette umfasst in der Regel bis zu 200 Flasche, wohingegen eine ganze Europalette bis zu 600 Flaschen transportieren kann.

Import Wein

Buchen Sie den Weinimport aus der EU mit Transporteca

Ob Sie nun als Unternehmen oder als Privatperson den Weinimport aus der Eu planen. Der Ablauf ist in der Regel immer gleich. Sie nennen uns nur die Anzahl der Paletten, die Sie Transporten möchten und, ob es Sie als Privatperson oder als Unternehmen importieren möchten. Wenn Sie den passenden Transport ermittelt haben, dann müssen Sie uns nur noch die genauen Versanddetails, wie Abholadresse als auch Versandadresse mitteilen und schon können Sie mit dem Weinimport aus der EU beginnen.  Der Spediteur wird Sie daraufhin kontaktieren, um Ihnen den Abholtermin als auch den Versandtermin mitzuteilen.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, warten Sie nicht uns zu kontaktieren.